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Liebe Kunden,
Liebe Gartenfreunde,
Achtung- Buchsbaumzünsler!!!
Der Buchsbaumzünsler breitet sich zur Zeit in Zürich und Umgebung rasant aus. Die Buchspflanzen sind sehr beliebt und in unseren Gärten weit verbreitet. Der Buchs ist dekorativ, pflegeleicht und galt als robust bis innert kurzer Zeit Schädlinge auftauchten, die Pflanzen befallen, der Buchsbaumzünsler und die Pilzkrankheit Cylindrocladium. Der Buchsbaumzünsler stammt aus dem asiatischen Raum und trat das erste mal im Jahre 2007 bei uns in der Schweiz auf, im Raum Basel und am Zürichsee. Zur Zeit wütet der Schädling in der Stadt Zürich und Umgebung, befällt viele Buchshecken wie auch Einzelpflanzen. Zünsler-Raupen sind zwischen Blätter und Ästen in den Buchspflanzen und fressen den Buchs kahl. Sind die Falter geschlüpft, legen sie weitere Eier in den benachbarten Pflanzen ab und breiten sich so aus.
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MerkmaleDie Raupen sind bis zu fünf Zentimeter lang, gelbgrün bis dunkelgrün sowie schwarz und weiß gestreift, mit schwarzen Punkten, weißen Borsten und schwarzer Kopfkapsel. |
Der Buchsbaumzünsler ist in Ostasien (Japan, China, Korea) beheimatet. In Mitteleuropa tritt er vermutlich durch den internationalen Pflanzenhandel bedingt als Neozoon in Erscheinung.
Die Falter sitzen auf der Unterseite der Blätter, meist nicht auf Buchsbäumen, sondern an anderen Pflanzen. Sie können gut und schnell fliegen. Zur Eiablage suchen die ca. acht Tage lang lebenden Weibchen gezielt nach Buchsbäumen. Die Raupen der letzten Eiablage des Jahres überwintern in Kokons zwischen den Blättern oder in Ritzen in der Nähe der Pflanzen. Diese Gespinste sind recht dicht gesponnen, sodass eine etwaige Bekämpfung mit Spritzmitteln möglichst direkt und mit ausreichendem Druck erfolgen muss, um das Ziel auch zu erreichen. In Mitteleuropa ab Mitte März bis Anfang April (beginnend ab einer Temperatur von sieben Grad Celsius) durchlaufen die Raupen bis zur Verpuppung sechs bis sieben Larvenstadien. Sie verursachen Kahlfraß an verschiedenen Buchsbaum-Arten, so an dem hier beheimateten Gewöhnlichen Buchsbaum (Buxus sempervirens), in Asien dagegen auch an dem bei uns seltenen Kleinblättrigen Buchsbaum (Buxus microphylla). Dieser ist hier in den Varietäten koreana und japonica im Handel verbreitet.
In China verursacht der Buchsbaumzünsler auch an dem bei uns nicht vorkommenden Buxus sinica Fraßschäden. In Ostasien bildet er drei bis vier Generationen pro Jahr, in Mitteleuropa abhängig von Witterung und Temperaturverlauf mindestens zwei.
Das Schadbild ist nicht zu verwechseln mit anderen Buchsbaum-Erkrankungen. Die befallenen Pflanzen sind hellbeige gefärbt, an einzelnen Blättern sind nur noch die Blattrippen vorhanden oder der Blattstiel. Dazwischen gibt es vereinzelt auch noch gesunde, grüne Blätter. Die Raupen fressen zunächst die Blätter des Buchs, anschließend auch die grüne Rinde um die Zweige. Alle nach den Fraßstellen liegenden Pflanzenteile sterben ab. Die ganze Pflanze ist von einem Gespinst umgeben, in dem helle Kotkrümel sichtbar sind.
Quellen: Wikipedia
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Der Buchsbaumzünsler muss sofort mit chemischen Mitteln bekämpft werden. Dabei müssen die Pflanzen gründlich gewaschen werden, was nur mit professionellen Spritzgeräten erreicht werden kann.
Bitte zögern Sie nicht lange und benachrichtigen Sie uns, wenn Sie feststellen oder das Gefühl haben, dass Ihre Buchspflanzen mit dem Buchsbaumzünsler befallen sind. Wir helfen Ihnen umgehend.
Ihre Brenner AG
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Seit 2 bis 3 Jahren werden in der Schweiz an Buchspflanzen neue Krankheiten beobachtet, die durch die Pilze Cylindrocladium buxicola und Volutella buxi hervorgerufen werden.
Beide Pilzarten können an Buchs ein markantes Triebsterben verursachen. Sollten Sie in Ihrem Garten befallene Buchspflanzen mit Triebsterben vorfinden, müssen Sie die befallenen Zweige oder Pflanzen entfernen und vernichten. Von der Kompostierung dieses Pflanzenmaterials wird abgeraten. Bei Fragen kontaktieren Sie uns, wir sind Ihnen gerne behilflich.
Genauere Informationen über das Triebsterben an Buchspflanzen finden Sie unter: Die Krankheiten des Buchsbaumes (PDF, 416KB)
Herausgeber: Schweizerische Eidgenossenschaft, Eidg. Volkswirtschaftsdepartement EVD
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